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  • Warum ich keine Fitnessbloggerin mehr sein möchte

    „..Warum ich keine Fitnessbloggern mehr sein möchte“

    Von der Fitnessbloggerin zu Evelina

    Einige von euch haben es ja schon bemerkt und mich drauf angesprochen: Seit einiger Zeit poste ich nicht mehr nur Fitnessbilder, sondern auch andere Inhalte: Fashion, Lifestyle und all das, was mich sonst noch so interessiert. Den einen gefällt es, den anderen nicht. Und denen es nicht gefällt, denen gefalle ich, „Evelina“, nicht. Denn ich bin mehr als nur eine Fitnessbloggerin! Eine Frau mit vielen Interessen und Facetten, die nicht nur auf ihren Körper reduziert werden möchte. Zumindest nicht mehr – denn ja, ich habe als Fitnessbloggerin begonnen. Und nun mache ich als Evelina weiter. Und das hat auch seine Gründe. In diesem sehr persönlichen Blogpost möchte ich euch von meinem Weg erzählen, wie ich von einer Fitnessbloggerin zu mir selber gefunden habe.

    Wie die Reise als Fitnessbloggerin begann

    Meine Reise auf dem Social Media Planeten begann mit Fitness, Muskeln und Protein.Und das war auch gut so. Denn Sport war schon immer ein großes Thema für mich. Schon jung spielte ich hoch Tennis und machte Turniertanz. Sogar meiFreund spiegelte meinen Lebensstil mit wieder. Ja, Sport war immer allgegenwärtig in meinem Leben. Dementsprechend sahen meine Fotos bei Instagram aus. Und ohne das Ziel zu haben, Fitnessbloggerin zu werden, war ich plötzlich eine. Und so sollte es auch erstmal bleiben. Schließlich wird von einer Influencerin/Bloggerin verlangt, sich auf ein bestimmtes Thema zu spezialisieren. Meinen Hobbies – Sport und Instagram – kam der beginnende Fitnesshype zu Gute.

     

    Instagram: @byevelina_

    Als die Fitnessbloggerszene sich veränderte

    Bis sich etwas veränderte. Mit der Fitnessbloggerszene ging es Berg ab, wie ich finde. Das, warum ich es geliebt hatte, Fitnessbloggerin zu sein, war nicht mehr da. Ich liebte es, mein Hobby, den Sport, mit Menschen zu teilen. Auf meine ganz eigene Weise, denn so wie jeder Mensch anders ist, lebt er auch ein Hobby anders aus. Doch ab einem gewissen Punkt wurde das nicht mehr immer so akzeptiert. Die Fitnessbloggerszene hatte sich verändert.

    Vom Hype zur Masse zur Extreme

    Aus wenigen individuellen Fitnessbloggern wurde eine Masse. Es wurde langweilig, also mussten Extreme her. Die zwei Extreme, die sich von nun an in der Fitnessbloggerszene durchsetzen, konnten nicht gegenteiliger sein: Es gab auf der einen Seite die Fitnessblogger, die gefühlt 10 mal die Woche trainieren, niemals cheaten und shredded af waren und auf der anderen Seite die, die vermitteln wollen, dass es egal ist, wie man aussieht, wie viel und was man isst und wie viel Sport man macht – auch als Fitnessblogger. Damit waren plötzlich alle irgendwie Fitnessblogger.

    … und Evelina irgendwo dazwischen

    Und wo war ich? Irgendwo dazwischen. Aber das war langweilig. Also dachte ich, ich muss mithalten. Und das wurde irgendwie auch mir verlangt. Auf Influencern und Bloggern herrscht viel Druck, aber auf Fitnessbloggern meiner Meinung nach am meisten. Schließlich geht es um deinen Body und nichts kann besser bewertet werden als ein Körper. Jedes Gramm Fett zu viel ist eine Sünde, vor allem wenn man das selber so sieht-  ich war und bin ja mein größter Kritiker. Also versuchte ich mich runter zu hungern, um diesem Hass entgegen zu wirken und akzeptiert zu werden. Und kurz bevor ich mich in einer Essstörung wiederfand, schaufelte ich alles in mich rein, weil ich dann doch dachte: Ist doch egal, wie du aussiehst, du kannst dich ja trotzdem Fitnessbloggerin nennen – aber das war nicht ich! So konnte es nicht weitergehen. Ich musste mich selber wieder finden. Und dieser Platz war nicht in dieser Fitnessbloggerbranche. Zumindest nicht in der, zu der sie geworden war.

    Der Weg zu mir selbst

    Mit all dem wollte ich mich nicht mehr identifizieren. Dennoch wollte ich meine Hobbies, Instagram und Fitness, nicht missen müssen. Ich musste einen neuen Weg finden. Und der hieß: Mich in diesem ganzen Dschungel aus Extremen erstmal selber wieder finden. Und das war auch schon des Rätsels Lösung: Ich musste Ich werden – als Bloggerin. Denn geht es beim Bloggen nicht um Authentizität? Ist man nicht Influencerin mit seiner Persönlichkeit? Ist nicht seine Individualität genau das, was einen von anderen abhebt? Und wenn die Leute doch eine Schablone haben möchten – dann werden sie sie nicht mehr bei mir finden, denn ich möchte Follower und Einladungen zu Events als Evelina und nicht als Fitnessbloggerin xy bekommen. Ich will einfach nicht mehr auf irgendwas reduziert werden.

    Das ist Evelina!

    Denn Hey, ich bin auch nur ein normales Mädchen. Ja, ich liebe Sport, aber deswegen bin ich nicht „nur Fitnessbloggerin“. Ich liebe Mode und Make Up. Aber deswegen bin ich keine Fashionbloggerin. Ich habe Phasen, in denen ich täglich ins Fitnessstudio gehe und mich super gesund ernähre. Und Zeiten, in denen mein Studium stressig ist und ich einfach nur meine Klausuren bestehen möchte, an Gym nicht zu denken ist und mein Körper nach Nervennahrung schreit. Und in diesen möchte ich nicht kritisiert werden, keine richtige Fitnessbloggerin zu sein.

    All das bin ich und noch viel mehr – in all meinen Facetten. Kein Puzzleteil, sondern das ganze Puzzle. Das heißt aber nicht, dass ich nichts mehr von meinem Sport und meiner Ernährung berichten werde, keine Sorge! Es soll im Endeffekt nur nicht die Oberhand gewinnen.

    Ich schätze jeden, der diesen Weg mit mir gegangen ist und noch weitergeht. Und ich kann es kaum erwarten, euch mehr von mir zu zeigen!

    Eure Evi. <3

    Copyright:  Lea Rieke Photography

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